Kategorie: Neues

Fit für Funk

Die grauen und trüben Wintermonate nutzen wir gerne für die Theoretische Ausbildung und bringen uns in verschiedensten Themen auf den aktuellsten Stand. Diesmal stand mit zwei Ausbildungseinheiten am 16. Februar und 8. März die Unterweisung und praktische Übung mit Digitalfunkgeräten auf dem Plan.

Hierfür konnten wir unsere Kameraden Harald Bender und Günter Russ als Ausbilder gewinnen. Als ehemalige Kreisausbilder für Sprechfunk waren Sie natürlich die Spezialisten.

Vom DMO über den TMO (Betriebsarten) über Gateways bis zur Absetzung eines Notruf wurde erklärt und fleißig geübt damit wir allzeit eine gute Verbindung haben.

Alle Beteiligten waren sich einig, dass es eine gelungene Auffrischung war und freuen sich bereits darauf wenn „Florian Schule“ wieder ruft….hört….verstanden…ENDE

Asche setzt Grünecke in Brand

ESCHBACH – (red). Die Feuerwehren aus Eschbach und Michelbach wurden am Sonntag den 28.02.2016, zu einem Brand an der Grünecke in der Schulstraße Eschbach gerufen. Vor Ort stellte sich die Lage als Entstehungsbrand dar. Mehrere Fichtenäste waren, ausgelöst durch heiße Ofenasche, am Schwelen.

Diese wurden von der Feuerwehr Eschbach auseinandergezogen und mit einem S-Rohr abgelöscht. Die ebenfalls allarmierte Freiwillige Feuerwehr Michelbach musste nicht tätig werden, teilt der stellvertretende Stadtbrandinspektor Andreas Lang mit.

Da dies schon der zweite durch heiße Asche ausgelöste Einsatz an der Grünecke innerhalb weniger Tage war und heiße Asche immer wieder Ursache für Brände der Grünecken im Stadtgebiet ist, bitten die Feuerwehren der Stadt Usingen alle eindringlich, heiße Asche von Öfen und Grill nicht an der Grünecke zu entsorgen. Glut und heiße Asche müssten mindestens drei Tage abkühlen, bevor sie entsorgt werden könnten. (hier geht es zu dem Einsatzbericht)

Quelle: Usinger Anzeiger, Bilder: Feuerwehr Eschbach

Schlag den Vorstand, bei dem „Gemütlichen“

Am Samstag feierte die die Feuerwehr Eschbach Ihren Kameradschaftsabend in dem Landgasthof Eschbacher Katz.

An diesem Abend musste sich ein Teil des Vorstands gegen den Verein behaupten. Als Vorbild nahmen wir uns, aus der bekannten Sendung „Schlag den Raab“ zwei Spiele heraus. Das erste war, Lebensmittel an dem Geruch zu erkennen. Hier trat aus dem Vorstand Andreas Schmidt gegen Martina Moses an. Die Geruchsboxen waren gefüllt mit Ananas, gerösteten Zwiebeln, lecker riechendem Handkäs, Sojasoße usw.!
Nach einem Unentschieden gewann Martina Moses bei einem Stechen!

Bei dem zweiten Spiel sollten Begriffe pantomimisch erklärt werden. Hier musste nun Thomas Bonifer die Ehre des Vorstands wieder herstellen. Reiner Rückauf versuchte mit allen Tricks und besonderen Methoden seine Begriffe zu erklären. Leider hat es für Ihn nicht gereicht und Thomas Bonifer gewann dieses Spiel. Was ein Glück… 🙂

An dieser Stelle darf unsere Besondere Tombula natürlich nicht vergessen werden. Es gab reichliche Gewinne wo jedes gekaufte Los ein Gewinn war!

Für leckere Speisen, warme und kalte Getränke sorgte das „Eschbacher Katz-Team“ bestens.

Die Stimmung kam, wie im letzten Jahr, von dem Duo „Jürgen & Ingrid“.

Nachfolgend einige Bilder…

JHV – Im Sommer kommt der neue Gerätewagen GW-L2

HAUPTVERSAMMLUNG Lob für die Eschbacher Brandschützer / Aggregat angeschafft

ESCHBACH – (cu). Von der eigenen Nachwuchsförderung bis hin zu den Belangen der Feuerwehr der Gesamtstadt – die Freiwillige Feuerwehr Eschbach sei extrem aktiv, und dieses Engagement müsse sich auszahlen, unterstrich Stadtbrandinspektor Michael Grau in der gut besuchten Hauptversammlung der Brandschützer.

Damit warf er einen Blick voraus auf die Anschaffung eines neuen Gerätewagens GW-L2, der wohl im Sommer kommen wird und dann den alten Rüstwagen ersetzt, wie Bürgermeister Steffen Wernard bestätigte. Auch er zeigte sich voll des Lobes für die Eschbacher Mannschaft, die das „Hobby Feuerwehr“ mit viel Pflichtbewusstsein ausarbeite und bewältige. „Wenn es gilt, im Kreis eine Aufgabe zu übernehmen, ist Eschbach dabei“, dankte für den Kreisfeuerwehrverband der Vorsitzender Norbert Fischer und auch dafür, dass Eschbach bei der Gründung des Fördervereins für die Hochtaunus-Feuerwehren dabei war.

Manpower, Zusammenhalt und eine adäquate technische Ausrüstung seien die wichtigsten Faktoren einer funktionierenden Feuerwehr, fasste Ehrenstadtbrandinspektor Heinz Dienstbach zusammen. Zudem lerne man dort soziales Verhalten, machte er deutlich und appellierte an alle Eltern, ihre Kinder bei der Mini- oder Jugendfeuerwehr anzumelden.

Besonders in Erinnerung blieben ein Einsatz Ende Mai in Merzhausen, wo eine Scheune und ein angrenzendes Wohnhaus brannten, sowie ein Brand in einer Küche in Eschbach Ende Juni, so Wehrführer und Vorsitzender Steffen Böhmer.

Aus eigenen Mitteln hatte die Feuerwehr ein leistungsstarkes Stromaggregat angeschafft, das eine wichtige Beladungskomponente für den neuen Gerätewagen sein wird. Neu ist auch die Heizungsanlage im Gerätehaus, die die Stadt Usingen einbauen ließ.

Die Jugendfeuerwehr, wie Jugendwart Patrick Bonifer berichtete, hat neben vielen Übungen und gemeinsamen Unternehmungen die Stadtwettkämpfe der Jugendfeuerwehren auf dem Eschbacher Bolzplatz ausgerichtet. Kindgerechte Brandschutzerziehung, Spielen, Basteln und kleinere Ausflüge, unter anderem zur Feuerwache Bad Homburg Mitte, standen bei den Feuerwehrkids auf dem Programm, so Alexandra Böhmer, die die Kids gemeinsam mit Sonja Bender und Hiltrud Ruß betreut.

Nach dem Kassenbericht von Christiane Zimmermann und dem Bericht von Kassenprüfer Ralf Schoula wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Zum neuen Sprecher der Alters- und Ehrenabteilung wählte die Versammlung den Ehrenwehrführer Günter Ruß und neuer zweiter Jugendwart wurde Konrad Neitzel.

Steffen Böhmer wies schon einmal auf das 50-jährige Jubiläum der Jugendfeuerwehr hin, das 2017 – zusammen mit dem 15-jährigen Bestehen der Feuerwehrkids – gefeiert wird. Webmaster Andreas Schmidt stellte die neu gestaltete Internetpräsenz der Wehr vor.

Am 16. Januar 2016 trifft sich die Feuerwehr zum „Gemütlichen“ im Landgasthof Eschbacher Katz, und am 22. Januar findet die erste Übung für die Einsatzkräfte statt.

Beförderungen

Keyvan Bayram und Patrick Götz wurden von Bürgermeister Wernard und Stadtbrandinspektor Grau zu Feuerwehrmännern, Konrad Neitzel zum Oberfeuerwehrmann, Andreas Bender zum Brandmeister und Andreas Lang zum Oberbrandmeister befördert. Der Feuerwehrverein zeichnete außerdem den stellvertretenden Wehrführer Andreas Bender für seine 25-jährige Mitgliedschaft aus.

Statistik der Feuerwehr Eschbach

Aktive: 35
Neuzugänge: 2
Jugendfeuerwehr Mädchen: 5
Jugendfeuerwehr Jungs: 4
Feuerwehr Kids: 15

Einsätze: 33

Quelle: Usinger Anzeiger – cu
Bilder: Feuerwehr Eschbach

Spende – Eschbacher Feuerwehr erhält 1.275 Euro / Erlös aus zwei Adventstreffs

ESCHBACH – (cu). Seit zwei Jahren gibt es alljährlich im Dezember den örtlichen Adventstreff unterm Weihnachtsbaum in der Bachstraße und von Anfang an war klar:

Wenn etwas „übrig bleibt“, wird das einem guten Zweck im Ort zugeführt. Jetzt war es so weit, und die Initiatoren haben den Feuerwehr-Nachwuchs als Empfänger ausgewählt. So durften sich die Brandschützer am Sonntag über die stolze Summe in Höhe von 1 275 Euro freuen.

Es handelt sich dabei um den Erlös der Adventstreffs aus den beiden vorangegangenen Jahren, wie Harry Dertinger informierte. Erwirtschaftet worden sei der Betrag von einer Kooperation aus Gewerbeverein, TuS Eschbach, Tischtennisverein, Sängervereinigung sowie den Firmen Baudekoration Wilhelm und Manfreds Weinquelle. Sowohl die Spender als auch die Empfänger waren in großer Anzahl bei der Spendenübergabe am Feuerwehrgerätehaus vertreten. „Das ist ein sehr freudiger Anlass“, bekannte Wehrführer und Vorsitzender Steffen Böhmer, der die Sponsoren begrüßte und ihnen sehr herzlich dankte. Wie er ankündigte, wird das Geld für verschiedene Übungs- und Freizeitaktivitäten von Jugend- und Mini-Feuerwehr verwendet. Gleichzeitig würdigte Böhmer den ehrenamtlichen Einsatz der Betreuer, die die Kinder an die Feuerwehr heranführen. Aber er dankte auch den anderen anwesenden Vereinen, die sich für ihren Ort Eschbach einsetzen.

Bei der Scheckübergabe am Gerätehaus
Bei der Scheckübergabe am Gerätehaus

Stadtbrandinspektor Michael Grau war ebenfalls zur Spendenübergabe gekommen. „Wir freuen uns immer, wenn die Vereine und Firmen an die Feuerwehr denken“, betonte er. Die finanzielle Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehren sei angesichts der mageren städtischen Kassen überschaubar – die Wünsche hingegen deutlich größer. Und gerade der Nachwuchs freue sich, wenn auch mal ein Ausflug, ein Kinobesuch oder ein Satz neue T-Shirts drin seien. Die Eschbacher könnten nun frei entscheiden, wofür sie das Geld verwenden, Hauptsache, der Nachwuchs profitiert davon. Nach der Spendenübergabe lud die Feuerwehr ihre großzügigen Gäste noch auf einen Umtrunk ein.

Quelle: Usinger Anzeiger, Constanze Urbano
Bild: Feuerwehr Eschbach

Die Feuerwehren der Stadt Usingen drehen die Autos um!

Am Samstag trafen sich die Feuerwehren der Gesamtstadt Usingen zu ihrer diesjährigen gemeinsamen Übung und zum Erfahrungsaustausch.

Ein Teil der Teilnehmer fuhr für eine GABC-Übung in den Industriepark Höchst, wo im Anschluss noch eine interessante Führung der dortigen Feuerwache auf Sie wartete.

Der andere Teil der Mannschaft  fuhr nach Merzhausen zur Übung einer Technische Hilfeleistung. Hier wurden zwei verschiedene Unfallszenarien mit jeweils einem PKW nachgestellt. Beides drehte um die Personenrettung mit hydraulischem Rettungsgerät.

Desweiteren konnte an einem Linienbus das Sichern und Anheben mit verschiedenen Techniken und Gerätschaften geübt werden.

An dieser Stelle auch nochmal ein Dankeschön an das Abschleppunternehmen Buhlmann, der uns die PKWs und den Bus zur Verfügung stellt hat.

Zum Abschluss, am Nachmittag, galt es noch eine Seilbahn am Seienstein in Eschbach zu bauen.
Hier wurde angenommen das ein Kletterer gestürzt war und Patientengerecht gerettet werden musste.

Ich denke, Bilder sprechen mehr wie viele Worte…

Bürgerhaus wird zum stimmungsvollen Wiesnzelt – Oktoberfest 2015

STIMMUNGSVOLL Die Freiwillige Feuerwehr lädt zum Oktoberfest nach Eschbach ein

ESCHBACH – (cu). Zum 23. Mal hat die Freiwillige Feuerwehr am Samstagabend ihr Oktoberfest ausgerichtet und einmal mehr hat sie aus diesem Anlass das örtliche Bürgerhaus in ein stimmungsvolles Wiesnzelt verwandelt. Mit Lebkuchenherzen, Fähnchen, Kränzen, Bannern, Hopfenzweigen und Maiskolben wurde eine Atmosphäre geschaffen, die das weiß-blaue Herz höher schlagen ließ.

Wappen_Eschbach_(Usingen)Pünktlich um 17 Uhr hieß es „O’zapft is“ und ebenso pünktlich strömten die ersten Besucher ins „Zelt“, um sich an den bayerischen Spezialitäten zu laben. Ob Schweinshaxen, Leberkäs, Weißwurst oder Brezeln – die Grundlage für ein rauschendes Fest war gegeben. Rund 600 Gäste aller Altersklassen hat Wehrführer Steffen Böhmer über den Abend verteilt gezählt und der Ansturm auf das original Wiesnbier war gewaltig. 1300 Liter liefen durch die Kehlen und ließen das Volk ausgelassen feiern.

Eigens für das Fest hatte die Feuerwehr 200 neue Maßkrüge erstanden, was insbesondere die Männer glücklich machte. Auch zahlreiche Feuerwehren aus der Umgebung, von Usingen über Wernborn bis hin nach Nieder-Weisel, waren zugegen und feierten kräftig mit.

Bernd-Schütz-Trio

Für Stimmung im Saal sorgte das Bernd Schütz Trio und die Tanzfläche war mehr als ausgelastet. Schlag auf Schlag folgten die Wiesnhits, Schlager und Partykracher. Auch in den Gängen und auf den Bänken wurde ausgiebig getanzt. Die Bühne war zur Galerie umfunktioniert worden, wo die älteren Herrschaften, die es etwas ruhiger angehen lassen wollten, Platz fanden. Eine weitere Rückzugsmöglichkeit gab es im kleinen Saal, wo sich nicht ganz so viel Volk tummelte. Denn das Gebot der Stunde lautete ganz klar: Feiern und Tanzen.

Anders als in früheren Jahren geht heutzutage auf dem Eschbacher Oktoberfest ohne Dirndl und Lederhosen fast gar nichts mehr. Wer noch in Alltagskleidung erscheint, ist schon auffällig. Mit rund 70 Helfern waren die Eschbacher Brandschützer um das Wohl ihrer Gäste bemüht, und die haben sich offensichtlich sehr wohlgefühlt. „Alles war friedlich“, resümierte Böhmer zufrieden, und „alle haben den Stadel gegen 2 Uhr früh freudestrahlend wieder verlassen.“

Quelle: Usinger Anzeiger
Bilder: FFW Eschbach

 

So leistungsstark und leise wie kein anderes

HILFE Eschbacher Feuerwehrverein spendiert neuen Generator

ESCHBACH – (cu). Die Feuerwehr braucht bei ihren Einsätzen Strom. Egal, ob es um die Ausleuchtung einer Einsatzstelle oder um das Betreiben von Gerätschaften bei der technischen Hilfeleistung und im Katastrophenschutz geht. Schere und Spreizer benötigen Strom, ebenso wie die Pumpen bei einem Hochwassereinsatz.

Bislang stand den Eschbacher Brandschützern dafür ein Aggregat aus dem Jahr 1976 zur Verfügung, das mittlerweile der geforderten Norm nicht mehr genügte und zudem zu schwächeln begann. Das rief den Förderverein der Wehr auf den Plan, der dank der Mitgliedsbeiträge und der Erlöse aus den Oktoberfesten einiges an Geld angespart hatte und gerne bereit war, ein neues Modell zu finanzieren. Sehr zur Freude auch von Bürgermeister Steffen Wernard, denn im anderen Fall hätte die Stadt als Träger der Freiwilligen Feuerwehr ein Gerät bereitstellen müssen. „Da zeigt sich wieder einmal, wie wertvoll ein Förderverein ist“, betonte Stadtbrandinspektor Michael Grau am Mittwochabend bei der Übergabe am Eschbacher Gerätehaus.

Der neue Stromerzeuger konnte im Rahmen der kürzlich stattgefundenen Messe „Interschutz“ zum Vorzugspreis von knapp 6000 Euro erworben werden. „Da haben wir gleich zugegriffen“, berichtet Eschbachs Wehrführer und Feuerwehrvereinsvorsitzender Steffen Böhmer. Zumal es sich bei dem neuen Gerät um das leistungsstärkste und leiseste seiner Klasse handelt.

Drei Mal so stark

Mit einem Anschlusswert von 14 kVA ist es fast drei Mal so stark wie das bisher genutzte Modell. „Wir sehen darin auch eine Investition in die Zukunft“, bekannte Böhmer. Seinen Stammplatz wird der neue Generator zunächst im alten Rüstwagen der Eschbacher Wehr finden, um dann im kommenden Jahr auf das neue Rüstfahrzeug zu wechseln, das die Stadt anschaffen möchte.

Quelle: Usinger Anzeiger, Bild: Feuerwehr Eschbach

Ein gutes Gefühl, eine fähige Truppe hinter sich zu wissen!

Schnupperübung der Freiwilligen Feuerwehr Eschbach / Zwei Interessierte Männer

Zu einer Übung der besonderen Art hatte die Freiwillige Feuerwehr Eschbach alle interessierten Bürger ab 17 Jahren eingeladen. Wehrführer Steffen Böhmer und sein Stellvertreter Andreas Bender erläuterten dabei die Aufgaben der Einsatzabteilung, erklärten die zur Verfügung stehende Ausstattung und ließen die Interessenten unter anderem beim Öffnen eines Autos mittels hydraulischem Spreizer und Schere selbst anpacken.

Der Einladung waren zwei Männer gefolgt, die in der Feuerwehr aktiv werden möchten. „Wenn wir sie als Mitglieder für die Einsatzabteilung gewinnen können, ist das ein Erfolg“, konstatiert Steffen Böhmer. Beide, Konrad Neitzel und Fabian Fickenscher, Waren vor etlichen Jahren bereits andernorts in einer Jugendfeuerwehr aktiv, Neitzel hatte vor 25 Jahren in Nordrhein-Westfalen sogar bereits einen Grundlehrgang absolviert und erste Erfahrungen in einer Einsatzabteilung gesammelt. Jetzt durften beide wieder die Feuerwehr Schutzkleidung anlegen und erfuhren zunächst, wie ein Feuerwehr-Einsatz organisiert ist, welche Einsatztrupps es gibt und wer dabei welche Aufgaben zu erfüllen hat. Nach einer Einweisung in die Ausstattung des Löschfahrzeuges und des Rüstwagens sowie in die Gerätekunde und die vielfältigen Möglichkeiten der Hilfeleistung, die das Equipment erlaubt, ging es an den praktischen Teil. Viele Fahrzeuge lassen sich nach einem Unfall nicht mehr von Hand öffnen, weil die Karosserie verzogen ist. Bevor man die Insassen retten kann, muss die Feuerwehr technische Hilfe leisten, indem sie das Fahrzeug öffnet. Ein ausrangierter Ford stand als Übungsobjekt zur Verfügung, den die beiden Männer nach Anleitung durch die Einsatzkräfte nun mit Spreizer und Schere seitlich öffneten, was erfolgreich gelang. Weitere Möglichkeiten, wie man ein Fahrzeug öffnen kann, etwa wenn es auf der Seite oder auf dem Dach liegt, wurden ebenso durchgesprochen.

Nach Abschluss der Übung zogen die Beteiligten ein positives Fazit. „Die Feuerwehr hat viel zu bieten, und es ist ein gutes Gefühl, wenn man im Ernstfall eine fähige Truppe hinter sich weiß und effektiv helfen kann“, fasst der Wehrführer zusammen. Jeder Einsatz sei anders, und sowohl das Wissen, das man sich in den Übungen und Lehrgängen aneigne, wie auch die Erfahrung, die sich mit der Zeit einstelle, helfen dabei, sich schnell auf eine gegebene Situation einzustellen – im Einsatz ebenso wie in anderen Bereichen, beruflich oder privat, so Böhmer. Die Zahl der Quereinsteiger, die mit 30 oder 40 Jahren zu Feuerwehr hinzukommen, sei angestiegen, während aus der Jugendfeuerwehr nicht mehr ganz so viel Nachwuchs komme wie erhofft, wie er einräumt. Möglicherweise seien Belastungen in der Schule und Ausbildung die Ursache. Aufgrund der vielfältigen Aufgabengebiete innerhalb der Wehr, die körperlich in unterschiedlich starker Weise forderten, sei sie aber auch für fortgeschrittene Jahrgänge attraktiv. Für die Feuerwehr selbst sei es wichtig, den Spannungsbogen zu halten zwischen dem Anreiz und den Anforderungen an die Einsatzkräfte.

Quelle: Usinger Anzeiger, Bilder: Feuerwehr Eschbach